Die Grenzwertanalyse stellt einen Spezialfall bzw. Verfeinerung der Äquivalenzklassenbildung dar. Bei dieser Technik werden durch Grenzwerterzeugung zusammenhängende Wertebereiche getestet. Im Gegensatz zur reinen Äquivalenzklassenbildung werden hierbei jedoch nicht beliebige Werte als Repräsentanten einer KLasse gewählt, sondern vorzugsweise die Randbereiche.
Es genügt den unteren Grenzwert sowie den nächstkleineren Wert, den oberen Grenzwert sowie den nächstgrößeren Wert und einen Mittelwert zu generieren, um einen geschlossenen Wertebereich zu testen. Diese Werte sind stellvertretend für alle weiteren innerhalb und außerhalb des jeweiligen Wertebereichs. Ein kleines Beispiel dazu findet ihr im vorangegangenem Beitrag über Äquivalenzklassen.